Das Modul "Simulation" erlaubt das Erstellen und “Abspielen” von Telegrammsimulationen. Damit ist die Nachbildung von komplexen Dialogen mit Fremdmaschinen oder anderen PCs möglich.
Das Simulatorfenster besteht aus einer Buttonleiste mit den am häufigsten verwendeten Befehlen, einem Texteditor für die Anzeige der Simulation, einem Scripteditor für die einzelnen Telegramme und deren Ablauf und einem Fenster für schon gespeicherte Scripts. Der Editor für die Anzeige des Datenverkehrs ist weder mit der Maus, noch mit der Tastatur direkt beeinflussbar. Alle einkommenden oder verschickten Steuerzeichen werden fett hervorgehoben, um einen besseren Überblick zu erhalten.
Die Unterscheidung von gesendeten und empfangenen Daten erfolgt durch farbliche Trennung (Rot für Sendedaten, Schwarz für Empfangsdaten).
Am linken Bildschirmrand befindet sich eine vertikale Leiste mit der entsprechenden Zeilennummer im HEX-Format.
PASCAL-Scripteditor:
Im Scripteditor werden die Telegramme und der erwünschte Ablauf in einer Pascal-Script-Sprache eingegeben. Grundsätzlich ist es möglich Pascal-Programme mit Variablen, Funktionen und Unterfunktionen sowie mit den freigeschalteten Funktionen aus der Funktionsbibliothek zu erstellen. Nachfolgend werden die Möglichkeiten und Regeln genauer erklärt. Generell sind folgende Syntaxstrukturen zulässig:
· begin...end Blöcke
· procedure und function Deklarationen
· if...then...else Blöcke
· for...to...do Schleifen
· while...do Schleifen
· repeat...until Schleifen
· case Blöcke
· array Deklarationen
· versch. Operatoren wie ^, *, /, +, -, <>, >=, <=, =,>,<,and,or,div,mod, xor
Der Aufbau eines Scripts kann in drei Blöcke unterteilt werden, wobei die Reihenfolge zwingend einzuhalten ist (ansonsten gibt es Syntaxfehler):
1) Deklaration von globalen Variablen
2) Prozeduren und Funktionen
3) Hauptprogramm
Block 1 und 2 sind optional. Das Hauptprogramm sollte innerhalb eines begin...end Blockes stehen, auch wenn dies bei sehr einfachen Scripts ohne globale Variablen nicht zwingend nötig ist.